Donnerstag, 30. April 2026

Neues aus Franken

Weine aus Franken trinken wir recht selten, und wenn, dann sind es meistens die der "üblichen Verdächtigen" (bei uns hauptsächlich Luckert, Horst Sauer und Fürst). Eine Verkostungsnotiz (des Silvaners "Gewann Katzenkopf", s.u.) bei wein.plus machte mich auf ein Weingut aufmerksam, von dem ich bislang nicht einmal den Namen kannte: Norbert Drescher (Dreschers Weine) in Sommerach. Aufgrund der Verkostungsnotiz wollte ich ein paar Flaschen des besagten Silvaners kaufen und habe dann aus Neugier ein paar weitere Weine mitbestellt. Unsere Neugier haben wir dann in den letzten Tagen befriedigt...

 


2024 Norbert Drescher Sommeracher Weissburgunder 

Helles bis mittleres Gelb
Im Duft gemüsige Noten und Zitrus
Am Gaumen recht fokussiert und mit etwas Grip, lebhafte Säure, wieder Zitrus, recht langer Nachhall 

85-87, Würde ich in den nächsten 1-2 Jahren trinken 


2025 Norbert Drescher Riesling feinherb 

Helles bis mittleres Gelb
Verhaltener Duft nach gelben Früchten
Am Gaumen mit harmonischer, gut balancierter Süße, dezent gelbfruchtig, recht kurz 

83-85, würde ich jung trinken  


2023 Norbert Drescher Sommeracher Katzenkopf Silvaner (das steht auf dem Etikett, im Online-Shop und auf der Rechnung heißt der Wein " Sommerach Alte Rebe")

Mittelgelb
Im Duft florale Noten, erdig, helle Frucht (Birne)
Am Gaumen eher etwas gemüsig, wieder erdig, leichter Schmelz, ordentlicher Nachhall 

85-87, bis 2027+ 


2024 Norbert Drescher Sommeracher Rothenbühl Weissburgunder 

Mittelgelb
Recht ausgeprägter Duft mit Zitrus sowie pflanzlichen und nussigen Noten und einer Andeutung gelber Frucht.
Am Gaumen ausgeprägte Zitrusnote, füllig mit dezentem Schmelz und langem, wieder zitrusfruchtigen Nachhall
Sehr schöner Weissburgunder. Der Barriqueausbau ist so zurückhaltend, dass er dem Weiun zwar Fülle verleiht, aber ansonsten kaum erkennbar ist. 

88-90, bis 2030 


2024 Norbert Drescher Sommeracher Gewann Katzenkopf Silvaner 

Helles bis mittleres Gelb 
Im Duft recht zurückhaltend, weiße Frucht (Birne), dezente Kräuternoten. Am zweiten Tag ist der Duft etwas ausgeprägter und gelbfruchtiger mit floralen Akzenten
Am Gaumen straff, weitgehend fruchtfrei, aber zupackend, mit Zug und langem Nachhall. Auch am Gaumen am zweiten Tag mit mehr Frucht, kräutrig, bei immer noch immensem Zug und langem Nachhall. Der Barriqueausbau ist hier (für mich) nicht spürbar 
Der Wein gefällt mir am zweiten Tag deutlich besser - das ist richtig gut

89-91, dürfte Potential für 5 Jahre haben. Wenn ich in nächster Zeit noch eine Flasche aufmache, würde ich sie dekantieren, um dem Wein Luft zu geben


Fazit: Eine schöne Entdeckung. Vor allem die beiden höherwertigen Weine, der Weißburgunder Rothenbühl und der Silvaner Gewann Katzenkopf gefallen mir ausgesprochen gut.Beide sind mit 19 bzw. 17 Euro auch sehr fair bepreist.


Freitag, 24. April 2026

Unkaputtbar

Ich bin recht empfindlich was zu lange geöffnete Rotweinflaschen angeht. Der Geschmack ist mir aus den frühen Jahren meines Weintrinkerdaseins sehr vertraut. Damals war ich regelmäßig bei Jacques' Weindepot zu Gast. Dort standen alle Rotweine aufgereiht zur Probe. Meistens war auf dem Etikett vermerkt, an welchem Tag die Flasche geöffnet worden war. Bei Flaschen, die schon mehrere Tage offen waren, hatte ich häufig einen Geschmackseindruck, den ich zwar im Nachhinein nicht mehr gut beschreiben kann, aber immer als unangenehm empfand.

Vor genau acht Tagen, am 16. April, haben wir eine Flasche des 2018er Schweigener Spätburgunders von Friedrich Becker geöffnet. Ich habe ein oder zwei Gläser getrunken und mir Notizen gemacht (daher weiß ich auch das Datum noch). Danach geriet die Flasche in Vergessenheit. Sie stand, mit ihrem Schraubverschluß verschlossen, in der Küche. Nix Keller oder Kühlschrank, nix Luft abgepumpt oder mit Gas aufgefüllt. Nein, die Flasche stand einfach in der Küche. Heute fiel sie mir dann wieder auf. Mein erster Impuls war, sie wegzuschütten. Kann doch nicht mehr gut sein, nach acht Tagen in der geöffneten Flasche. Dann dachte ich mir: Riech doch mal dran. Und dann: Probier doch mal. Und siehe da, der Wein war noch voll da und gefiel mir sogar noch ein wenig besser als acht Tage zuvor. Ich habe mir dann nochmal Notizen gemacht ohne mir vorher die vom 16.4. anzuschauen. 



2018 Becker Schweigener Pinot Noir (16.4.)

Mittleres bis dunkles Rot ohne Reifenoten
Recht kräftiger Duft mit viel Kirsche, Gewürznoten
Am Gaumen ein kraftvoller Bursche, fleischig, mit einer ordentlichen Portion Tannin und einer "Säurespur", die sich durch den Wein zieht. 

87-89, bis 2030+ 


2018 Becker Schweigener Pinot Noir (24.4.)

Kräftiger Duft mit viel dunkler Frucht, Kirsche, Gewürznoten
Auch am Gaumen kraftvoller Auftritt mit kernigem Tannin, frischer Säure und herb-saftiger Frucht
Punktet eher durch Kraft als durch Eleganz 

88-90 und Potential bis 2030+ 

Dienstag, 21. April 2026

Castillo Ygay

Die Gran Reserva Especial "Castillo Ygay" von Marques de Murrieta ist einer der Top-Weine der Rioja. Leider sind die Preise dafür in den letzten Jahren geradezu explodiert. Während man den 2010er vor 5-6 Jahren noch für um die 100 Euro kaufen konnte, ist aktuell der 2011er im Handel für knapp 200 Euro zu haben und die Preise für den 2012er bewegen sich Richtung 300 Euro. Da sind wir dann definitiv raus. Aber vom 2010er haben wir zum Glück ein paar Flaschen, und die erste davon haben wir vor ein paar Tagen ihrer Bestimmung zugeführt.



2010 Marques de Murrieta Castillo Ygay Gran Reserva Especial

Recht dunkles Rot ohne Reifenoten
In der Nase Erde (wie feuchter Lehmboden), dunkle Frucht, Kirsche, gewürzige Noten mit etwas Pfeffer und einem Hauch Vanille vom Holzausbau. Das ist ein sehr feiner und vielschichtiger Duft.
Am Gaumen in sich ruhend mit seidigem Tannin und feiner Säure. Dunkle Frucht, ganz leicht balsamische Noten, sehr nachhaltig ohne aufdringlich zu sein, langes Finale. Der Wein wirkt so elegant, dass man die Kraft und auch die 14% Alkohol gar nicht wahrnimmt. Großer Wein, der jetzt in bester Trinkreife sein sollte. Mein bisher bester Rioja. 

96-98, dürfte wohl noch mindestens 10 Jahre in Form bleiben

Dienstag, 31. März 2026

Der Süßwein der Woche (18)

Diesmal gibt es eine Auswahl von Süßweinen von Mosel und Nahe. Den Beginn machen eine Auslese und eine Spätlese von Dönnhoff. 

 

2019 Dönnhoff Niederhäuser Hermannshöhle Riesling Auslese 

Mittelgelb mit Goldschimmer
Im Duft von mittlerer Intensität, etwas Zitrus, dann exotische Frucht (Mango)
Am Gaumen sehr ausgewogen; die deutliche Süße mit Kandisnoten wird von der Säure und der Mineralik gut eingefangen. Recht langes Finale.
Sehr schöne Auslese, die aber noch etwas zulegen dürfte. 

91-93+, würde ich nochmal zwei bis drei Jahre liegenlassen, dann sicher bis 2040 


2024 Dönnhoff Niederhäuser Hermannshöhle Riesling Spätlese 

Hellgelb
Sehr schöner Duft mit Pfirsisch, etwas grünem Apfel
Am Gaumen wieder gelbe Frucht, unaufdringliche, durch die Säure gut gepufferte Süße, deutliches mineralisches Fundament, große Länge.
Sehr schöne Spätlese mit großer Zukunft. 

92-94+, noch einige Jahre warten, dann bis 2040+ 


Vom Weingut Becker-Steinhauer habe ich vor etwa 15 Jahren einige Süßweine bei Ebay ersteigert. Sie wurden seinerzeit dort vom Weingut selbst eingestellt und ich konnte für kleines Geld das ein oder andere ergattern. Die Weine waren durchweg erfreulich und einige wenige Flaschen haben "überlebt". 

2009 Becker-Steinhauer Veldenzer Carlsberg Riesling Beerenauslese 

Bernsteinfarben
Recht ausgeprägter Duft mit Noten von Rosinen, Trockenfrüchten und Nüssen
Sehr süßer Antrunk, viskose Textur, intensiv, mit Noten von Rosinen, leicht nussig, ausreichende Säure, um die Süße im Zaum zu halten.
Schöner Süßwein, da ist noch viel Leben drin. 

91-93, da ist keine Eile geboten


2007 Becker-Steinhauer Mülheimer Sonnenlay Riesling Eiswein 

Bernsteinfarben
Im Duft Trockenfrüchte, Nüsse, Früchtebrot
Am Gaumen sehr süß, wieder Trockenfrüchte, Rosinen, leider fehlt es an Spannung, so dass der Wein etwas eindimensional wirkt. 

86-88, wird diese Form noch länger halten 


Und zum Abschluß noch zweimal Mosel, beziehungsweise einmal Saar und einmal Mittelmosel.



2019 Hofgut Falkenstein Krettnacher Euchariusberg Riesling Spätlese -14- (Ternes)

Helles bis mittleres Gelb
Duft von mittlerer Intensität nach reifer gelber Frucht (Pfirsisch?) mit dezenter Kräuternote
Am Gaumen schöne Harmonie zwischen recht zurückhaltender Süße und lebhafter Säure, sehr trinkanimierend 

88-90, bis 2035+ 


2017 J.J. Prüm Graacher Himmelreich Riesling Auslese

Mittelgelb
Im Duft Kandis, daneben gelbe Frucht mit exotischen Anklängen
Am Gaumen im Antrunk zunächst exotische Frucht (Maracuja), dann kommt eine Welle süßer Frucht, die durch eine ganz dezente Bitternote und die reife, sehr gut eingebundene Säure in Schach gehalten wird.
Eine großartige Auslese, auch wenn ich ein klein wenig weniger begeistert bin als bei meiner ersten Begegnung mit diesem Wein vor etwas mehr als einem Jahr (guckstu hier). 

93-95, bis 2035+


Samstag, 28. März 2026

Cornas

Vor acht Jahren habe ich, wohl aus einer Laune heraus, einige 2015er Weine von der nördlichen Rhone gekauft. Zwei Weine aus Cornas und vier von der Cote Rotie. Nur einen der Weine habe ich seinerzeit probiert, der Rest wanderte ungetestet in den Keller. Nachdem die Weine nun 10 Jahre auf dem Buckel haben, schien mir eine "Proberunde" angebracht. In den letzten Tagen ging es los mit den beiden Weinen aus Cornas.

 


2015 Domaine Lionnet Cornas "Terre Brulée" 

Mittleres bis dunkles, noch jugenlich wirkendes Rot
Im Duft recht verhalten mit konzentrierter dunkler Frucht, tintige Würze, und auch die Tapenade lässt sich erahnen.
Mit mehr Luft kommen Rauchnoten hinzu, die Frucht wird inteniver, Noten von Himbeeren
Am Gaumen die Faust im Samthandschuh. Der erste Eindruck ist weich und rund, aber dann macht sich massives und leicht trocknendes Tannin bemerkbar. Daneben wieder (zunächst eher verhaltene, am zweiten Tag intensivere) Frucht, hier etwas ins Rotfruchtige spielend.
Mir ist nicht ganz klar, wohin die Reise noch geht. Im jetzigen Zustand ist der Wein gut, aber nicht bemerkenswert - und kommt an die Bewertung, die ich ihm bei der ersten Begegnung 2018 gab, nicht heran (guckstu hier). 

89-91, dürfte noch einige Jahre vor sich haben.

 

2015 Alain Voge Cornas "Les Vieilles Vignes"

Mittleres bis dunkles, jung wirkendes Rot 
Im Duft ist viel Frucht (Himbeere), daneben feine Würze, komplex, dezent spürbarer Holzeinsatz. Legt am zweiten Tag noch an Intensität zu.
Am Gaumen noch jugendlich wirkend, sehr präzise Frucht, herb-saftig mit präsentem, feinem Tannin, einem leichten Säure-Kick und langem Nachhall
Der Wein ist richtig gut und hat noch ein langes Leben vor sich. Könnte sogar noch etwas zulegen. Und das beste: das war erst die erste von sechs Flaschen :-)

93-95, bis 2035+ 



Mittwoch, 18. März 2026

Chacra

Die Bodega Chacra liegt im Norden Patagoniens und wurde von Piero Incisa della Rocchetta, dem Enkel des Gründers von Sassicaia, 2004 gegründet. Das Klima dort ist durch starke Tag-Nacht-Gegensätze gekennzeichnet. Angebaut werden, soweit ich weiß, Chardonnay und Pinot Noir. Einen Chardonnay von Chacra (die in Kooperation mit Jean Marc Roulot entstehen) hatten wir hier schon (guckstu hier). In den letztenm Tagen waren zwei Pinot Noirs dran. Der Barda ist der Basis-Pinot, der Cincuenta y Cinco stammt von 1955 gepflanzten und damit ziemlich alten Reben. 

Die Weine der Bodega Chacra sind sind vergleichsweise leichtgewichtig, mit moderatem Alkoholgehalt, und vor allem fein und sehr elegant.

 


2020 Bodega Chacra Pinot Noir "Barda"

Helles bis mittleres Rot
Eher zurückhaltender, feiner Duft nach Kirsche und floralen Noten (Rose?)
Am Gaumen leichtgewichtig mit Noten von süßer Kirsche und wiederum feinen floralen Akzenten. Sehr elegante Stilistik mit seidigem Tannin, ganz feiner Säure und einem leichten Süßeeindruck. 

88-90, jetzt in bester Trinkreife, die er noch einige Jahre halten dürfte 


2019 Bodega Chacra Pinot Noir "Cincuenta y cinco"

Noch recht jung wirkendes Mittelrot
Sehr feiner, vielschichtiger Duft nach roten Früchten (Erdbeere), Kirsche und Gewürznoten (Wacholder)
Sehr eleganter Wein, eher leichtgewichtig, aber mit schöner Frucht (etwas dunkler als im Duft), hochfeinem Tannin und langem Finale. 

91-93, wird sicher noch fünf und mehr Jahre Freude machen (und vermutlich unterschätze ich aufgrund des eher leichten Charakters des Weins sein Alterungspotenzial)

Montag, 9. März 2026

Die wilde 13

Nach der durchaus erfreulichen Momentaufnahme des Jahrgangs 2014 (guckstu hier) vor zwei Wochen habe ich mir in den letzten Tagen den Jahrgang 2013 vorgenommen. Der gilt als der schlechteste des Jahrzehnts und würde wohl auch bei der Wahl zum schlechtesten Jahrgang des laufenden Jahrhunderts als Mitfavorit an den Start gehen. Dem entsprechend haben wir da auch keine grösseren Bestände im Keller, aber vier Weine fanden sich dann doch für die Bestandsaufnahme.

 


2013 Chateau Pavie Macquin 

Mittleres bis dunkles Rot mit ganz leichter Reifenote
Recht ausgeprägter Duft nach Kirsche, dezente Gewürzaromen, etwas Rauch.
Am Gaumen recht leichtgewichtig, wieder Kirschfrucht, etwas Pflaume, stützendes Tannin.
Das ist ein stimmiger, wenn auch nicht sehr komplexer Wein. 

88-90, bis 2030  


2013 Chateau Grand-Puy-Lacoste 

Mittleres bis dunkles Rot, fast ohne Reifenoten
Feiner, dunkelfruchtiger Duft, Cassis, würzige Noten und auch leichte Röstaromen
Am Gaumen eher leichtgewichtig, dunkelfruchtig, Kirsche, mit feinem Tannin
Hier gilt das gleiche wie für den Pavie Macquin: Ein schöner und stimmiger Wein, der aber in Bezug auf Komplexität und Länge deutlich hinter besseren Jahrgängen (für den hervorragenden 2014er guckstu noch einmal hier) zurückbleibt. 

ebenfalls 88-90, bis 2030 

 


2013 Domaine de Chevalier 

Recht dunkles Rot ohne Reifenoten
Im Duft viel dunkle Frucht (Brombeere, Heidelbeere), etwas Tabak(?) sowie mineralische Noten
Am Gaumen leicht- bis mittelgewichtig mit dunkler Frucht und samtigem, im Finale etwas trocknendem Tannin
Stilvoll und stimmig, aber (natürlich) auch hier ohne die Substanz besserer Jehrgänge. Neal Martin schrieb dazu 2016 im Wine Advocaze "one of the most pleasurable releases in 2013", und "pleasurable" ist eine sehr passende Beschreibung.

89-91, bis 2030 

 

2013 Chateau Leoville Poyferre 

Recht dunkles Rot ohne Reifenoten
Im Duft zunächst dunkle Frucht, Cassis, gepaart mit vanilligen Noten vom Holzausbau. Mit mehr Luft wirkt das etwas rotfruchtiger, Granatapfel(?)
Am Gaumen recht nachhaltig, ausgeprägte Röstaromen, dunkle Frucht (Heidelbeeren?), präsentes und etwas trocknendes Tannin und eine recht lebhafte Säure. Vergleichsweise lang.
Das ist der am kraftvollsten wirkende und für mich beste der vier Weine, und vermutlich auch der langlebigste

90-92, bis 2035


Fazit: Das Problem eines schwachen Jahrgangs wie 2013 ist nicht, dass er schlechte Weine hervorbringt. Alle vier Weine sind gut und mit Freude zu trinken. Das Problem ist vielmehr, dass das bessere der Feind des Guten ist. Obschon schwächere Jahrgänge zu deutlich niedrigeren Preisen gehandelt werden als als Top-Jahrgänge, sind sie letztlich immer noch zu teuer. Für die vier Weine haben wir zwischen 39 (Grand-Puy-Lacoste) und 49 (Leoville-Poyferre) Euro bezahlt. Für das Geld bekommt man Weine "kleinerer" Chateaux aus Top-Jahrgängen, die einfach mehr fürs Geld bieten.